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MUSIKTHEATER AUF ALLERHÖCHSTEM NIVEAU | 6 VON 6 STERNE

Freitag, 25. Mai 2018


Eine famose Premiere! Begeisterter Applaus für Benjamin Brittens Death in Venice


Auch das vorletzte Premierenwochenende dieser Spielzeit wurde zum großen Erfolg. Bei Benjamin Brittens Oper Death in Venice waren sich die Kritiker einig und berichten von einer „eleganten Premiere“ (Der Standard) auf „allerhöchstem Niveau“ (OÖNachrichten), einem „exzellenten Bruckner Orchester“ (OÖNachrichten) und einem „überragenden Tenor“ (Kronen Zeitung).


DIE PREMIERE VON „DIE FRAU OHNE SCHATTEN“ WURDE ZUM GROSSEN TRIUMPH

Dienstag, 3. Oktober 2017

Unsere jüngste Premiere von Richard Strauss‘ Monumentalwerk Die Frau ohne Schatten wurde frenetisch bejubelt und bekam Standing Ovations. Was für ein Einstand für den neuen Chefdirigenten Markus Poschner und für Intendant Hermann Schneider.  

Auch die Pressestimmen können sich sehen/lesen lassen. Ein paar Auszüge aus den Kritiken können Sie hier nachlesen.

Hairspray: Eine Show, die das Zeug zum Publikumshit hat!

Dienstag, 19. September 2017

„Spritzig, bunt und bezaubernd“

„Im Linzer Musiktheater trumpft das Musical Hairspray … mit einer großen Portion Power und Lebensfreude auf – diese Show garantiert unter der Regie von Matthias Davids Spaß auf höchstem Niveau!“ So fällt das Urteil von Lena Aschauer in der Kronen Zeitung aus, angesichts der Eröffnungspremiere vergangenen Freitag im Großen Saal des Musiktheaters. „In der Hauptrolle der Frohnatur Tracy brilliert die strahlende, energiegeladene Ariana Schirasi-Fard, die mit Power-Stimme Ohrwürmer schmettert,“ heißt es in der Kronen Zeitung weiter.

NACHLESE: DER OPERNDIREKTOR

Montag, 9. Mai 2016


„Pfiffig, frisch und kurzweilig“ 

Vergangene Woche erlebte die Opera Buffa Der Operndirektor von Domenico Cimarosa eine heitere und viel beklatschte Premiere im HauptFoyer des Musiktheaters. John F. Kutil entstaubte das Werk und verhalf ihm zu neuem Glanz. Die geglückte Zusammenarbeit zwischen Landestheater und Anton Bruckner Privatuniversität gibt bereits einen Vorgeschmack auf das Opernstudio in der neuen Saison.

Die „frische und kurzweilige Opernminiatur“, gefiel Elisabeth Rathenböck (Kronen Zeitung) sehr gut. John F. Kutil „inszenierte mit Augenzwinkern sehr pfiffig“. „Sängerisch glänzt Dominik Nekel; kongenial kontert Christ Ratzenböck.“ Unter den Studierenden überzeugen „Kie Kanazawa und Miriam Böhmdorfer; selbstbewusst auch Rastislav Lalinsky.“ „Marc Reibel … führt das Orchester lustvoll an.“ „Das Stück ist das sehenswerte Ergebnis einer Zusammenarbeit vom Landestheater mit Musikern und Sängern der Bruckner Uni.“


Als „leichte, aber gute Sommerkost“, beschreibt Paul Stepanek (Neues Volksblatt) die Premiere. John F. Kutil inszeniere die Opera Buffa flott als Farce. „Das Premieren Publikum spendete nach kurzweiligen 75 Tohuwabohu-Minuten reichlich Applaus.“


„Flotte Premiere“ heißt es gleich zu Beginn in Lukas Lugers Besprechung in den Oberösterreichen Nachrichten. Nekel spiele „mit Verve und viel Augenzwinkern“ den Titelhelden.  Kie Kanazawa: „entzückend, stimmlich überzeugend“. Miriam Böhmdorfer: „ein beachtliches Bruckneruni-Talent.“ Christa Ratzenböck: „herrlich giftig“. Rastislav Lalinsky: „mit toller Stimme, lässigen Gags, der heimliche Star des Abends“. „Lustvoll, mit viel Charme und gespickt mit gelungenen Insiderschmähs erweckt das aus Profis und Studenten zusammengestellte Ensemble die Welt hinter dem Vorhang.“ Das Fazit: „Locker-flockige Unterhaltung, aber gekonnt serviert!“

Termine & Karten

GELUNGENE STAATSGRÜNDUNG?!

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Welcome to Astoria feierte am Freitag, 23. Oktober 2015 Uraufführung im Musiktheater am Volksgarten.

Nach der Premiere der „Rap- und Live-Zeichen-Performance“ Welcome to Astoria in der BlackBox des Musiktheaters zeigten sich Publikum und Presse gleichermaßen euphorisch: „Viel Beifall für den Tanz auf dem Vulkan, in dem heiße Themen brodeln“, lautet Karin Schützes Fazit in den Oberösterreichischen Nachrichten. „So glorios, wie die Gründung eines neuen Staates namens Astoria gescheitert ist, ist die Uraufführung in der BlackBox geglückt“, schwärmt Andreas Hutter im Neuen Volksblatt. „Ein mit feinem Händchen gezeichnetes, sich ständig veränderndes Bühnenbild also, das mit ebenso feinem Wordrap untermalt wird: dem elektrisierenden Soundtrack von Texta“, so Hutter weiter. Norbert Trawöger formuliert sein Lob gar so: „Ein amüsant brisanter Abend von höchster Dringlichkeit und Alarmstufe. Anschauen, verdammt noch einmal!“

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Nachlese - Siebzehn

Montag, 28. April 2014


Kein einziges negatives Wort kam den Journalisten nach der Premiere von der FREISPIEL-Produktion Siebzehn am Samstag, 19. April, in den Kammerspielen, über die Computer-Tastatur. Neun Jugendliche aus Linz und Umgebung haben mit Katharina Bigus ein Stück zum Thema Schwangerschaft entwickelt, das sich wirklich sehen lassen kann. Die Meinungen der Journalisten sind einstimmig positiv:

Peter Grubmüller von den Oberösterreichischen Nachrichten verspricht schon im Titel ein „alles andere als jugendliches Laientheater“ und stellt gleich zu Beginn eine für Regisseurin und Schauspieler gleichermaßen schmeichelhafte Frage: „Hat nun Regisseurin Katharina Bigus derart grandios mit diesen neun Jugendlichen gearbeitet - oder strotzt Oberösterreich vor verborgenen Schauspiel-Talenten?“ Diese Schauspieltalente sind Flora Besenbäck, Lena Plochberger, Linda Pichler, Sophie Kirsch, Adelina Nita und Marlene Hauser und „in jeder von ihnen schimmern Charakter und Haltung real existierender Teenager - schnoddrig bis zielstrebig, girliehaft bis eingeschüchtert. Die sechs jungen Frauen sind zum Jauchzen, sowohl im Witz als auch in der Ernsthaftigkeit.“ Aber auch die drei Burschen Max Stein, Lukas Rabeder und Daniel Cretiu sind „in ihrer Sensibilität, Ratlosigkeit und ihrem Verantwortungsbewusstein stets ebenso glaubhaft.“ Auch Georg Lindorfers „famoser Nachbau der riesigen Ars-Electronica-Treppe“ wird lobend hervorgehoben.

Auch im Neuen Volksblatt fällt die Kritik von Christian Pichler dermaßen positiv aus: Ebenso wird hier die Drehbühne in Form des AEC schätzend erwähnt. Weiters meint er, dass „Regisseurin Bigus ein in seiner Spielfreude hinreißendes Ensemble um sich geschart hat, das miteinander streitet, lacht, zwischen Zugehörigkeit und Eigenständigkeit (ein Widerspruch?) mäandert.“ „Langer und heftiger Applaus, viele Rosen für die Burschen.“

Auch Milli Hornegger von der Kronen Zeitung zeigt sich begeistert: „Theater-Baby ist gelungen“, betitelt sie ihre Kritik. Die „über weite Strecken packende Aufführung [...] ist stark, unterhaltsam, genau beobachtend und überwiegend (sehr) gut gespielt!“ Adelina Nita hebt sie als „prächtiges Talent!“ noch explizit hervor, doch auch die anderen Schauspieler bekommen Anerkennung, denn sie spielen, „dass es eine Freude ist.“ Die Burschen „komplettieren das aufgeweckte Ensemble zu einem runden Ganzen.“ Mit einem „Gefällt mir“ in Anlehnung an die Jugendkultur und Facebook endet sie ihre Kritik.

Celia Ritzberger

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Nachlese - Die Wildente

Freitag, 11. April 2014

Am Samstag, 5. April 2014 feierte Henrik Ibsens Die Wildente in den Linzer Kammerspielen ihre Premiere. Von der zeitlosen und nach wie vor aktuellen Thematik dieses Stückes zeigte sich auch die Presse begeistert:

Andreas Hutter vom Neuen Volksblatt bezeichnet die Premiere von Henrik Ibsens „Wildente“ als „sehr appetitlich“, die Regisseur Hans-Ulrich Becker „reichlich mit heutigen Zutaten würzte.“ „Das Resultat war überaus bekömmlich und bei allem Tiefgang des Themas leicht verdaulich.“ Becker überzeugte mit einer „konventionell gehaltenen Inszenierung in einem modernen, realistischen Bühnen- und Kostümbild“ (Alexander Müller-Elmau und Stefanie Seitz). Passend dazu auch die „sparsame Soundkulisse“ von „Fadi“ Dorninger, die eine „unterschwellig bedrohlich, suggestive Mischung aus Klängen und Naturgeräuschen bot.“

Als „beglückende Inszenierung, sehr heutig und gültig erzählt“ beschreibt Silvia Nagl von den OÖ Nachrichten die „Wildente“-Premiere. Mit „viel Gespür für den „düster-tragischen Ibsen-Kosmos dechiffriert“ Regisseur Hans-Ulrich Becker „die Figuren, arbeitet ihre ganz spezifischen Charakterzüge hervor, und zeigt sie uns als Gefangene in ihren Typ-Mustern.“ Zudem gelingt es ihm auch, diesem „humorvolle Seiten abzugewinnen“, insbesondere „Stefan Matousch als alter Ekdal, der als verwilderter Rübezahl in einem Container, seinem Jagdrevier, Schießübungen macht.“ Die Figuren werden vom Regisseur „so geführt und ins Licht gerückt, dass sie ihre Stärken absolut ausspielen können - was wiederum einmal zeigt, welche großartige Schauspieler am Landestheater zu finden sind.“

Wiltrud Hackl vom Standard lobt „Die Wildente“ als eine wunderbare Glanzleistung des Ensembles.“ Katharina Wawrik als Hedvig wird dabei im Besonderen hervorgehoben: „Sie bringt gleichzeitig komische schlurfende Teenager-Wurstigkeit, echte Liebe zum falschen Vater und am Ende eine bedrückend nüchterne Dramatik auf die Bühne.“ Auch die Inszenierung von Regisseur Hans-Ulrich Becker gilt als „nicht zu sachlich, die auch dem komödiantischen Teil und den Schattierungen von Ibsens Figuren Raum bietet.“

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Nachlese - Die Walküre

Freitag, 4. April 2014

Mit einem „Zeitsprung mit echtem Ross“ in eine „martialisch-nazistisch angehauchte Zeit“ lieferte die Walküre eine „Punktlandung“, beschreibt Martin Fichter-Wöß von der Austria Presse Agentur die „umjubelte Premiere“ am Samstagabend im Linzer Musiktheater.

Als „höchst gelungene Premiere“ bezeichnet Michael Wruss von den OÖ Nachrichten die Walküre. Insbesondere die „zeitlose Gültigkeit“ dieser „stimmigen“ Walküre-Inszenierung sorgte für Begeisterung: „Das Feine  an Laufenbergs Inszenierung ist nicht bloß die zeitlose Deutung, sondern die historisch einzuordnende, aber ebenso zeitlich unbegrenzte gültige und ästhetische ansprechende Umsetzung.“

Walter Weidringer von der Presse zeigt sich von der musikalischen Leistung dieses Walküre-Abends begeistert. Insbesondere die stimmlichen Qualitäten des Wälsungenpaares Siegmund und Sieglinde werden dabei hervorgehoben. „Brit-Tone Müllertz legt alle Intensität in wunderbar ausgeglichenen, leuchtenden Gesang: Die schön erblühenden Kantilenen ihrer fein differenzierten Sieglinde waren der unbestrittene vokale Höhepunkt des Abends. An ihrer Seite gab Michael Bedjai in allen Lagen wortdeutlichen, stets präsenten und bei aller Durchschlagskraft doch auch mühelos sauber phrasierten Siegmund.“

Klaus Billand vom Online Merker hebt neben dem musikalisch-gesanglich gelungenen Abend im Besonderen die Leistung des Bruckner Orchesters unter der Leitung von Dennis Russell Davies hervor. „Herrliche Celli, überhaupt der gesamte Streichersatz, dazu wohlklingende Wagnertuben, eine erstklassige Bassklarinette und warme Holzbläser bildeten das starke musikalische Rückgrat dieses Abends, bestens zur Geltung gebracht durch die hervorragende Akustik des neuen Linzer Hauses.“

Als „musikalisch perfekte und eindrucksvoll inszenierte Premiere“ fasst Paul Stepanek vom Neuen Volksblatt den Walküre-Abend zusammen. „Übergeordnete Musik, große Stimmen, intensives Spiel in ideenreicher Kulisse und eine klare Botschaft ergeben eine sehens- und hörenswerte Inszenierung.“

Balduin Sulzer von der Kronen Zeitung bezeichnet die Walküre-Premiere als „musikalisch wie szenisch vorbehaltlos überzeugenden Wagner-Fest.“ Großen Zuspruch gibt für das in „Glanzform musizierende Bruckner Orchester unter Dennis Russell Davies.“ Auch im „vokalen Bereich konnte das Opernensemble überzeugende stimmliche Qualität anbieten.“ „Regie (Uwe Eric Laufenberg), Bühnenbild (Gisbert Jäkel) Kostüme (Antje Sternberg) und Videos (Falko Sternberg) ordneten sich der Musik zu und sicherten den packenden Gesamteffekt.“

„Spektakulär“ wirkte laut Helmut Christian Mayer vom Kurier vor allem der „pompöse Walkürenritt mit einem echten Pferd im scharfen Trab auf der Bühne.“ Als „untadelig konnten die acht Walküren in braunen Ledermänteln und Fliegermützen“ überzeugen.

Für Ernst Kopica vom Opernfreund galt die Walküre-Premiere als „handwerklich geschickte und in der Personenführung exzellente Durchführung.“ Auch Kopica beschreibt den Walkürenritt als beeindruckend und beschreibt diesen als „Riesenspektakel.“ Generell gibt es ein „Extralob“ für die Walküren, „die nicht nur kräftig bei Stimme waren, sondern auch in schauspielerischer Hinsicht eine Augenweide darstellten.“ „Und auch in musikalischer Hinsicht braucht sich der Linzer Ring bislang nicht zu verstecken. Dennis Russell Davies führt das Bruckner Orchester Linz (bombensicher spielend mit exzellentem Klang) auf sicheren Schienen durch die Partitur.“

Insbesondere von der musikalischen Untermalung dieses Walküre-Abends durch das Brucknerorchester unter der Leitung von Dennis Russell Davis, zeigte sich Karl Harb von den Salzburger Nachrichten beeindruckt. Dieses wirkte „in jedem Moment ausgezeichnet vorbereitet und spielte außerordentlich souverän, rund und wohltönend. Davies organisiert und verwaltet die Noten Takt für Takt sauber und ordnungsgemäß.“

H&P Huber vom Online Merker waren vor allem von der musikalischen Leistung des Bruckner Orchesters begeistert, das „seine Musikalität wie seine technische Präzision und Perfektion überzeugend ausspielte.“ „Dennis Russell Davies gab als Dirigent perfekte, musikalisch und dramatisch plausible Tempi vor, holte allen vorstellbaren Dynamikumfang aus der Partitur und sorgte für perfekte Abstimmung zwischen Graben und Bühne. Die Stimmen der Sänger und Sängerinnen kamen mit der gewaltigen Orchesterbesetzung vorzüglich zurecht.“

Helmut Christian Mayer von der Furche zeigt sich überrascht von dem finalen, „musikalisch recht pompösen Walkürenritt“ mit einem echten Pferd auf der Bühne. Als „handwerklich geschickt und nachvollziehbar“ bezeichnet Mayer die Personenführung unter Regisseur Uwe Eric Laufenberg. Auch die Qualität des Opernensembles wird hervorgehoben, insbesondere die „grandiose“ Darbietung von „Albert Pesendorfer als ein präsenter und mächtiger Hunding.“ Als „untadelig“ gilt ebenfalls die gesangliche Leistung der übrigen Walküren.

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Nachlese - Magic Afternoon

Mittwoch, 26. März 2014


Wiltrud Hackl vom Standard zitiert in ihrer Kritik eingangs die Liedpassage „Ist das Wasser oder Wodka?“ und verweist damit auf die von Alkohol- und Drogenrausch bestimmte Situation der vier Menschen in Wolfgang Bauers Stück. Die Regisseurin „Viktoria Pichler setzt dessen Idee von inhaltlosen, aber identitätsstiftenden Insignien einer populären Kultur hier mit Clubmusik um.“ Lob gibt es insbesondere für die Leistung der Schauspieler, welche ihre „Bewegungen und Körperhaltungen dem gelben, nach hinten verengten Bühnenraum anpassen müssen.“ „Gunda Schanderer als Birgit bespielt jeden Zentimeter, ihr Stil ist kraftvoll. Ebenso zeigt Barbara Novotny als Monika Wandlungsfähigkeit. Markus Subramaniam (Charly) und Christian Manuel Oliveira (Joe) geben Postpubertierende, in Unsicherheit und Eitelkeit gefangen.“ Mit einer gelungenen, in der Gegenwart stattfindenden Inszenierung des Stückes, „grenzt sich die Regisseurin von einer Trashnummer anno ´68 deutlich ab.“

„Die lähmende Langeweile einfach laufen lassen“, so titel Silvia Nagl von den OÖ Nachrichten ihre Kritik und beschreibt damit die „antriebslose und ideenlose“ Situation, welche auf der Bühne stattfindet. „Es wird geraucht, gesoffen und gekifft.“ Die „sehr laute und sehr brutale“ Stimmung zwischen den Figuren wird vor allem in den handgreiflichen Szenen deutlich. „Markus Subramaniam als Möchtegernautor mit Schreibblockade mimt überzeugend den fickrig-fiebrigen Charly mit latenter Aggression in sich, ständig am Sprung, verbal oder auch mit den Händen zuzuschlagen. Gunda Schanderer ist hin- und hergerissen zwischen Wut, Verzweiflung, Aggression.“ Christian Manuel Oliveira überzeugt als „ein bisserl tollpatschiger, aber doch cooler und lässiger Typ, der erst eingeraucht so richtig die Sau rauslasst.“ Auch Barbara Novotny in der Rolle der Moni „legt einen energievollen Kurzauftritt hin.“ Passend zur heutigen Hipster-Bewegung wird die „Musik (Clemens Pichler) auf Plattenspieler abgespielt.“ In dem „grauslich-gelben Bühnenraum von Sanne Danz“, der trichterförmig nach hinten verengt ist, wirken die Figuren wie Ratten in einem „Experimentierlabor“. Regisseurin Viktoria Pichler beweist mit ihrer im Hier und Jetzt spielenden Inszenierung, dass dieses Stück auch heute nach wie vor funktioniert, „denn die heutige Spaßgesellschaft zeigt ebenso in sinnloser Brutalität ihre Ohnmacht und Perspektivlosigkeit.“

Andreas Hutter vom Neuen Volksblatt bezeichnet das Stück als „nur mehr in Ansätzen verstörend“, denn aus heutigem Blickwinkel könnte es so oder so ähnlich genauso auch im Hier und Jetzt zwischen einem jungen Paar zugehen. „Worte werden viele gewechselt, aber sie beschränken sich auf umgangssprachliche Floskeln.“ Insbesondere sorgten der Plattenspieler und das Festnetztelefon als charmante Reminiszenz für Aufmerksamkeit. Zuspruch gab es auch für die Lichtstimmungen auf der Bühne, welche durch die „neonartigen Färbungen nicht nur den heißen, schwülen Sommernachmittag sondern auch der „No Future“- Generation geschuldet ist.“ Die vier Schauspieler - Markus Subramaniam, Gunda Schanderer, Christian Manuel Oliveira und Barbara Novotny - bezeichnet Hutter als „gut disponiert.“ Die „Gewaltszenen werden mit Drastik gespielt“ und für ihre darstellerisch verausgabende Leistung ernteten diese auch „vielverdienten Applaus.“

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Nachlese - Eyecatcher


Laut Eva Hammer vom Neuen Volksblatt erzählt Regisseurin Margit Mezgolich „lustig und klug, ohne Ansatz von moralischem Zeigefinger“ mit ihrer „fantasievollen“ Inszenierung die Geschichte über das wahre Heldentum. Passend zum grausamen Mythos über Perseus und Medusa bilden eine „Einheit aus düstergrauen Höhlenrohren“ das Bühnenbild (Alexandra Burgstaller), „in denen mit grauslichen Geräuschen die Ungeheuer ihr Unwesen treiben.“ Lob gab es auch für die Leistung der Schauspieler: „Markus Pendzialek als schöner, blonder junger Perseus lässt gekonnt die Heldenfassade heraushängen.“ Sabrina Rupp, Katharina Stehr und Wenzel Brücher als Ungeheuer „zeigen neben aller Abscheulichkeit auch Einsamkeit und Mangel an Liebe.“ „Dem jugendlichen Publikum taugte es „voll“!“

Als „verrückt, merkwürdig, lustig und nicht zuletzt lehrreich“ bezeichnet Lena Aschauer von der Kronen Zeitung die Erzählung aus der griechischen Mythologie über „Ungeheuer und Helden.“ Das vierköpfige Ensemble beweist in der Regie von Margit Mezgolich außergewöhnliche Facetten und viel Humor - besonders Pendzialek sorgt mit einer gehörigen Portion Charme für Begeisterung.“ Auch Bühnen- und Kostümbild (Alexandra Burgstaller) sind „großartig“. In „aufwändigen und kreativ-spektakulären Kostümen“ bewegen sich vor allem die drei Schwestern als Ungeheuer über die Bühne, welche Alexandra Burgstaller „in eine komplett andere Welt verwandelt hat.“ Ein „wunderbares Stück.“

„Mit dem finsteren, ins Nirgendwo starrenden Blick eines sich selbst verherrlichenden Alphatieres erscheint Markus Pendzialek am Beginn, schlägt athletische Purzelbäume wie James Bond auf Zerstörungswut und wirkt so, als ob Mr. Bean höchstselbst einen Helden mimen würde“, beschreibt Silvia Nagl von den OÖ Nachrichten die humorvolle und komische Situation auf der Bühne. Das Bühnen- und Kostümbild von Alexandra Burgstaller bezeichnet sie als „großartig“: Mit einem System aus Rohren wird die „Gefährlichkeit dieses Ortes am Rande unserer Welt“ widergespiegelt. Auch die „grauslich-grauen und grässlichen Kostüme und Gesichtsmasken“ verdeutlichen die düstere und grausame Geschichte aus der griechischen Mythologie. Mit ihrer Inszenierung zeigt Regisseurin Margit Mezgolich mit Witz und Komik, dass „Heldentum manchmal auch ganz schön dumm“ ist. Lob gab es insbesondere für die musikalische Untermalung, die von Franz Flieger Stoegner stammt und „in Relation zum kleinen Raum großes Kino ist.“

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Nachlese - Ivanov

Dienstag, 18. Februar 2014

Eine Premiere jagt die nächste: Am Samstag, 15. Februar 2014 feierte Tschechows „Komödie“ Ivanov in der Regie von Ingo Kerkhof vielbeklatschte Premiere in den Kammerspielen. Die Montagszeitungen berichten:

„Regisseur Ingo Kerkhof trifft den Ton in „Ivanov“ auf den Punkt“. So schreibt Milli Hornegger in der Kronen Zeitung. „Aüßerst eindrucksvoll“ empfand sie auch Florian Parbs’ Bühnenbild. „Das übrige Ensemble: großartig! Gespickt mit Highlights wie Vasilij Sotkes Borkin oder Manuel Kleins Arzt Lvov.“ Fazit: „Beeindruckend!“

„Gelungene Premiere“ nennt es Philipp Wagenhofer in der Kritik im Neuen Volksblatt.
„Ingo Kerkhof versteht es, des sinnlosen Lebens Leere zu füllen.“

„Regisseur Ingo Kerkhof legt eine bemerkenswerte Regiearbeit hin, widmet sich mit Sorgfalt und fast akribisch bis in Details wie Blicke oder Handhaltung der Zeichnung der Bühnenfiguren.“ So Silvia Nagl in den Oberösterreichischen Nachrichten. „Inge Medert gibt mit ihren Kostümen den Protagonisten zudem Charakter.“ „Florian Parbs hat eine wunderschöne Bühneninstallation geschaffen.“ „Vasilik Sotke bekommt Gelegenheit seine Komödiantik auszuspielen und slapstickartig aufzutreten. Großartig ist Katharina Vötter.“

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Nachlese - Fadinger oder Die Revolution der Hutmacher

Dienstag, 11. Februar 2014

Bereits die zweite Uraufführung binnen 10 Monaten fand am 8. Februar im Großen Saal des Musiktheaters am Volksgarten statt. Nach Philip Glass’ Eröffnungsoper Spuren der Verirrten weihte Ernst Ludwig Leitners Fadinger oder Die Revoultion der Hutmacher (Libretto Franzobel) die Bühne ein. Der Abend über den oberösterreichischen Bauernführer fand gewichtige Beachtung bei der in- und ausländischen Presse:

„Ein großer Wurf“, schreibt Stefan Ender bereits im Vorspann seiner Besprechung in Der Standard. „Die Uraufführung [...] am Landestheater Linz gerät musikalisch erstklassig.“
„Turnheim inszeniert abwechslungsreiches, intensives, farbiges Schauspiel und produziert mithilfe seines Ausstatters Florian Parbs auch wunderschöne Bilder: An Frisur, Figur und Styling der weiblichen Hauptfiguren hätte Alfred Hitchcock selig seine Freude gehabt.“ „Die musikalische Seite des Werks wie auch dessen Interpreten überzeugen fast vorbehaltlos. Martin Achrainer ist ein kraftvoll spielender, kraftvoll singender Titelheld, den man für jede Hollywood-Filmproduktion engagieren könnte.“ „... mit der Durchsetzungskraft seines Countertenors kann Lager Armeen in die Flucht schlagen.“ „Nicht nur optisch eindrucksvoll auch der Hitchcock-Frauenlook: Fadingers Gattin Crisam (als indisponiert angesagt, aber gewinnend: Gotho Griesmeier) und Martha Hirschmann als Cilli Zeller. Mit Iurie Ciobanu und Jacques le Roux verfügt die Produktion über zwei exzellente Charaktertenöre.“ „Dennis Russell Davies bringt die komplexe Partitur mit dem Bruckner Orchester Linz auf einem beachtlichen Niveau zu Gehör.“ „Der Star des Abends ist die Musik.“ Leitner sei ein „wundervolles Werk gelungen“. Die Partitur sei „handwerklich erstklassig gearbeitet“, die Charakterisierung der Figuren gelinge „exzellent“. Fazit: „Wärmste Empfehlung.“

Wolfgang Katzböck von der Austria Presse Agentur veröffentlicht auf austria.com befindet die „Personenführung gut“. Dennis Russell Davies lenke „die Produktion sicher und bestens unterstützt vom Bruckner Orchester Linz.“ „Tadellos die Gesangssolisten“. „Allen voran der Countertenor Daniel Lager mit bis an die Grenzen gehender Stimme als eitler und selbstverliebter Schönling Herberstorff.“ „Martin Achrainer mit schönem, durchsetzungskräftigem Bariton.“

Jörn Florian Fuchs berichtete für die Salzburger Nachrichten und Deutschlandradio: „Ernst Ludwig Leitners Partitur besticht durch kraftvolle Tonmischungen“, „es gibt schöne orchestrale Schattierungen“. „Der böse bayerische Graf von Herberstorff ist mit dem - exzellenten - Countertenor Daniel Lager besetzt.“ „Gotho Griesmeier verleiht Fadingers Gattin Bühnenpräsenz.“ „Dem Dirigenten Dennis Russell Davies gelingt mit dem Bruckner Orchester eine glänzende Umsetzung.“

In den OÖN schreibt Michael Wruss, Regisseur André Turnheim erfinde „zeitgemäße Bilder“ in seiner Inszenierung. Florian Parbs’ Ausstattung sei „ideal“. Die Musik schaffe „tonal klingende Faktur, die sich zu spannenden Höhepunkten verdichtet.“ „Ideale Sachwalter“ der Musik: Dennis Russell Davies und das Bruckner Orchester sowie Chorleiter Georg Leopold. „Schauspielerisch höchst eindrucksvoll“, sei Daniel Lager als Graf von Herberstorff. „Großartig als Singschauspieler auch Martin Achrainer“, der den Titelhelden „perfekt zeichnetet und stimmlich überzeugte.“ „Hervorragende Protagonisten“ seien Iurie Ciobanu und Matthias Helm; Gotho Griesmeier und Martha Hirschmann überzeugten.

Paul Stepanek fand im Neuen Volksblatt nicht nur positive Worte, aber ein paar waren es dennoch: „Countertenor Daniel Lager haucht dieseser lasziven Kunstgestalt Leben ein.“ „Gotho Griesmeier stellt eine starke und glaubwürdige Mutter Fadinger hin.“ „Jacques le Roux gibt die herrliche Karikatur des Hofmeisters.“ „Chor und Extrachor leisten sängerisch wie choreografisch Großes.“

Von der „reichlich bejubelten“ Uraufführung berichtete Ernst Scherzer für die Kleine Zeitung. Die Inszenierung erhielt „im zweiten Teil stärkeres Profil“, Davies leitete das Werk mit „gewohnter Kompetenz.“

André Turnheim finde „deftige, drastische aber auch berührende Momente“, befindet Helmut Christian Mayer im Kurier. „Dennis Russell Davies und das Bruckner Orchester Linz setzen den komplexen, rhythmisch fein gewebten Klangteppich mit großer Spannung, Akribie und Transparenz um“. „Martin Achrainer singt den Titelhelden mit wohltönendem, voluminlsen Bariton. Ebenfalls sehr präsent und mit expressivem Countertenor ist Daniel Lager.“ „Iurie Ciobanu und Matthias Helm singen ausdrucksstark.“ „Gotho Griesmeier gefällt als Fadingers Frau.“ „Jubel und einige wenige Buhs!“

In der Montags-Kronenzeitung stellt auch Kritiker und Komponist Balduin Sulzer ein positives Zeugnis aus: „Regisseur André Turnheim organisierte wirksame Massenszenen.“ „Durchwegs hohe Qualität boten die Volkssolisten, allen voran Martin Achrainer, Daniel Lager und Gotho Griesmeier.“

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Nachlese - Die Wiedervereinigung der beiden Koreas

Dienstag, 4. Februar 2014

Am Freitag, 31. Jänner 2014 brachte Gerhard Willert das neueste Stück des Franzosen Joel Pommerat auf die Bühne. Die Deutschsprachige Erstaufführung fand in der BlackBox des Musiktheaters am Volksgarten statt und erntete langen und lauten Applaus. Da stimmt auch die Presse ein:

„Gescheit und auch mit viel Humor geschrieben, klug und geschickt verwoben“, befindet Silvia Nagl von den OÖN. „Gerhard Willert widmet sich intensiv dem Studium der Figuren und führt die Schauspieler in der jeweiligen Rolle so, als ob sie nicht spielen, sondern so sind.“ Jede/r der DarstellerInnen habe „wunderbare, prägnante und einprägsame Auftritte“. Die Musik von Wolfgang `Fadi´ Dorninger stimme „kongenial auf den jeweiligen Inhalt ein“, der „spannend wie ein Krimi, traurig wie eine Tragödie, witzig wie eine Komödie“ sei.

Melanie Wagenhofer vom Neuen Volksblatt nennt es „abwechslungsreichen, zweistündigen Reigen an Geschichten über die Liebe“. Willert verlange viel von seinen Darstellern und „die liefern ununterbrochen ab, stellen genial ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis“. Fazit: „Ein unterhaltsamer Abend [...] mit vielen absurd-komischen Momenten -, an dem nichts fremd erscheint: Was trotz allem bleibt, ist die Hoffnung“.

„Für einen amüsanten [...] Abend sorgen: Eva-Maria Aichner, Bettina Buchholz, Barbara Novotny (beeindruckte auch stimmlich zur Musik von Wolfgang ´Fadi`Dorninger), Katharina Wawrik, Jenny Weichert, Björn Büchner, Thomas Kasten, Klaus Köhler und Joachim Rathke.“ - Das konstatiert Claudia Tröster in der Kronen Zeitung.

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Nachlese - Othello

Dienstag, 28. Januar 2014

Im April 2014 feiern wir nicht nur den ersten Geburtstag des neuen Musiktheaters am Volksgarten, sondern auch den 450 Geburtstag des wohl berühmtesten Dramatikers der Weltliteratur. William Shakespeare! Das Landestheater Linz beginnt die Feierlichkeiten schon etwas früher. Am 25. Jänner 2014 feierte Othello in der Inszenierung von Johannes von Matuschka in den Kammerspielen Premiere. Viel Lärm um Nichts? - Ganz sicher nicht! Wie es euch gefällt? - Schon eher. Hier sind die Pressestimmen unserer Theaterkritiker:

„Höchst leidenschaftlich“ nennt Wiltrud Hackl von Der Standard Matuschkas Deutung. „Schlagwerker Kai Strobel erzeugt einen kraftvollen Klangteppich.“ „Von Matuschka steuert seine Schauspieler mittels gnadenlosen Körpereinsatzes“; durch „tänzerische Einschübe“ erzeuge er „leichte, fast poetische Momente“, die Drehbühne komme „durchdacht und überlegt zum Einsatz“. „Von Arx ist ein großartiger, hochintelligenter, von Neid zerfressener Intrigant, ...“ charakterisiert sie „Iago“. Hackls Fazit: „Von Matuschka polarisiert, ..., jedenfalls kratzt er erneut an Schmerzgrenzen“.

„Mächtige Bilder einer Intrige“, titelt Claudia Tröster in der Kronenzeitung. „Der Abend wird zu eine sinnlichen Erlebnis und einem SCHAU-spiel im besten Sinne des Wortes.“ „Die Inszenierung von Johannes von Matuschka begnügt sich aber nicht damit, „Othello“ als Eifersuchtsdrama zu interpretieren, sondern rückt - aktuell, aber nicht aufdringlich - das Thema Rassismus in den Vordergrund.“ Vorangetrieben werde die Handlung durch den „intelligenten Einsatz der Drehbühne (Bühne: Marie Holzer) und das Schlagwerk von Kai Strobel“. Aurel von Arx „beweist die stärkste Bühnenpräsenz“. Markus Subramaniam (Othello) und Anna Eger (Desdemona) „entwickeln ihre Figuren [...] im zweiten Teil überzeugend“. Gunda Schanderer als Emilia biete Iago in einem Monolog Paroli.

„Mit viel Tamtam zu großer Intensität“ lautet die Headline Philipp Wagenhofers im Neuen Volksblatt. Er bezeichnet Othello als „zeitgemäße Inszenierung“. Für die Akteure bedeute die Inszenierung „auch physisch Höchstleistungen“. Regisseur Johannes von Matuschka steigere „die Tragödie [...] zu großer Intensität“. Markus Subramaniam mache Othello mit dem „gebotenen Zwiespalt glaubrwürdig“. „Hervorragend“ Anna Eger; Aurel von Arx und Peter Pertusini vermitteln ihre Rollen „eindringlich boshaft.“ Gunda Schanderer vertrete „kämpferisch die Wahrheit“, Bastian Dulisch sei ein „facettenreicher Spielball der Mächtigen“. „Packendes Finale.
 (iar)

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Nachlese - Next to Normal

Freitag, 24. Januar 2014



Einen weiteren Erfolg konnte die Musicalsparte mit der neuen Produktion Next to Normal verzeichnen, die am Samstag, 18. Jänner 2013 im Schauspielhaus des Landestheaters ihre Österreichische Erstaufführung feierte. Standing Ovations und minutenlanger Applaus waren die Folge. Hier die Pressestimmen dazu:

Mit „Die glücklichste Klospülung der Stadt“ titelt Silvia Nagl von den OÖ Nachrichten ihre Kritik und verweist dabei auf die etwas „ungewöhnliche Thematik“ der neuen Musical-Produktion Next to Normal. Die verschiedenen Gemütszustände der Mutter, von „himmelhoch jauchzend bis hin zu Tode betrübt“ werden von Hauptdarstellerin Kristin Hölck „einfach toll“ verkörpert. Dabei „bringt sie von sanft bis kraftvoll ihre wandlungsfähigen Stimmbänder zum Schwingen.“ Stimmlich überzeugend sind die Leistungen des Ensembles in dieser Produktion, die sowohl „wunderbar gemütvolle Soli, als auch harmonisch abgestimmte Duette“ beinhaltet. Durch die bis zum Schluss spannungsgeladene Handlung, welche von einer „temporeichen, dynamischen Inszenierung“ von Matthias Davids begleitet wird „entsteht ein Sog dem man sich kaum entziehen kann - und auch nicht will.“ Nagl war ebenso von der abwechslungsreichen musikalischen Begleitung begeistert, welche einen Streifzug quer durch die Musikgenres bot. Das Fazit lautet: „Sehenswert und hörenswert!“

Als „grandios umgesetztes, energiegeladenes Musical mit einer gigantischen Ladung Gefühl“ bezeichnet Lena Aschauer von der Kronen Zeitung die neue Produktion der Musical-Kompanie. Das „intelligente und anspruchsvolle Stück mit ihren brillanten Darstellern“ wird unter der „famosen Regie von Matthias Davids“ zu einem wahren Meisterwerk, „das man gesehen haben muss.“ Aschauer ist besonders von den Leistungen des Ensembles begeistert, die sowohl mit „Authentizität als auch durch „beeindruckende Stimmen“ und viel „Sympathie“ überzeugen. Gleiches Lob gibt es auch für die Band, die „unter Kai Tietje mit großer Vielseitigkeit“ überzeugt. Auch das „Bühnenbild von Sanne Danz, die Kostüme von Richard Stockinger und das Staging von Michael Schmieder harmonieren perfekt.“ Trotz einer für das Musical etwas anderen Art der Thematik, überzeugt Next to Normal durchwegs und „beweist damit auch die Vielschichtigkeit des Genres Musical.“

Andreas Hutter vom Neuen Volksblatt bezeichnet Next to Normal als „irren Musical-Hit.“ „Ein flottes Musical mit Gehalt.“ In der neuen Produktion überzeugen vor allem die „Charaktere, die sowohl stimmlich als auch darstellerisch fein gezeichnet sind.“ „Allen voran von Hauptdarstellerin Kristin Hölck, die eine durchgehend formidable Leistung bietet.“ Auch Regisseur Matthias Davids liefert mit „ineinanderfließenden Szenen“ eine rasante, abwechslungsreiche Inszenierung. Lob gibt es auch für das „praktikable sowie optisch ansprechende Bühnenbild“, das dem Geschehen auf der Bühne eine passende Begleitung bietet und mit „übereinanderliegenden Spielflächen ebenso seelische Befindlichkeiten widerspiegelt.“ Eine hervorragende Leistung der Musicalsparte, die sogar mit „Standing Ovations“ belohnt wurde.

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Nachlese - Schule mit Clowns

Mittwoch, 8. Januar 2014



Am 19. Dezember 2013 standen vier Clowns im u\hof: im Mittelpunkt und wurden von der Presse am Samstag, den 21. Dezember, mit Begeisterung gelobt:

Andreas Hutter vom Neuen Volksblatt lobt den Einsatz von Slapstick und Klamauk der Regisseurin Brigitta Waschnig und auch „Bühnenbildner Jan Meier hat dafür eine im Dezember-Nebel aufheiternd bunte Manege geschaffen.“ Das u\hof:-Ensemble als Clownschüler „gefiel in ebenso bunten Kostümen […] auch den Premierenklassen.“

„Turbulenter Theaterspaß“ wird in der Kronen Zeitung von Milli Hornegger bereits im Titel angekündigt. Die Journalistin empfand die Inszenierung „stellenweise ein bisserl zu überdreht“, doch sie konnte sich von dem lachenden, kichernden Publikum im Volksschulalter mitreißen lassen und schließt daraus: „So gesehen kann Regisseurin Brigitta Waschnig eigentlich nichts falsch gemacht haben.“ Auch die Schauspieler und Schauspielerinnen werden lobend erwähnt: „Sabrina Rupp, Katharina Stehr, Wenzel Brücher und Markus Pendzialek widersetzen sich als angehende Clowns mit Inbrunst - und sehr musikalisch - den Dompteurversuchen von Birgit Schwamberger-Kunst.“ Abschließend zollt Milli Hornegger dem Ensemble auf gut clownisch „Räspeckt“!

In den Oberösterreichischen Nachrichten fand auch Peter Grubmüller keinen Grund, diese „Schulklasse zum Abbusseln“ zu kritisieren. Besonders Birgit Schwamberger-Kunst wird mit ihrem „grandios komischen Talent“ hervorgehoben.

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Nachlese - Die Fledermaus

Freitag, 20. Dezember 2013



Vergangenen Samstag, am 14. Dezember 2013 feierte die Neuproduktion von Johann Strauß’ Fledermaus in einer modernen sowie politisch brisanten Inszenierung Premiere im Linzer Musiktheater. So wurde die Fledermaus von den Medien rezipiert:

Michael Wruss von den Oberösterreichischen Nachrichten bezeichnet die „Linzer Fledermaus“ als eine „modernisierte Inszenierung“, die vor allem durch die „kreativen Comedy-Kostüme“ besticht. „Musikalisch herausragend“ empfand Wruss die Leistung des Ensembles. Allen voran Katerina Hebelkova, die „einen brillanten Orlofsky sang“ und damit als „Star des Abends“ galt, sowie Elisabeth Breuer, die als Adele beeindruckte. „Sie verstand es perfekt, ihre beiden Arien musikalisch und gestalterisch zu inszenieren.“ Auch die Männer wussten an diesem Abend zu überzeugen, vor allem Iurie Ciobanu, der „einen höchst ordentlichen Alfred mimte“ und Reinhold G. Moritz, der in seiner Rolle als „Frosch einen blendenden Auftritt“ hinlegte. Lob gab es ebenso für das „gut besetzte übrige Ensemble, den Chor und die effektvolle Musik“ unter der Leitung von Dirigent Marc Reibel.

Als „musikalisch gut gelungen“ beschreibt Paul Stepanek vom Neuen Volksblatt die Fledermaus-Neuinszenierung am Linzer Musiktheater. Die „ausgezeichnete“ Leistung des Chors sowie die Musiker des Bruckner Orchesters lassen „Johann Strauß’ Musik nuanciert hochleben.“ Insbesondere die Leistung des „ambitionierten Ensembles“ wird besonders hervorgehoben. Vor allem Katerina Hebelkova sticht durch ihre „bühnenbeherrschenden Auftritte, die Champagner-Atmosphäre prickeln lassen“ hervor. Auch Elisabeth Breuer überzeugt als „spielfreudige Linzerische Adele“, ebenso Matthäus Schmidlechner, der einen „stimmlich wie komödiantisch sattelfesten Eisenstein“ mimt.

Wiltrud Hackl vom Standard beschreibt die Linzer Fledermaus-Inszenierung als „mutig“, da diese „ein durchaus aktuelles Porträt der österreichischen Seele“ darstellt. Die „bissig-komische Handlung“ kommt vor allem durch den großartigen Justizbeamten Frosch, der auf dem Punkt und komisch Regierungsbildung und Swap-Affäre kommentiert“, zur Geltung. Als „stimmlich-gesanglich herausragender und strenger Prinz“ brilliert Katerina Hebelkova in ihrer Rolle als Prinz Orlofsky. Ebenso „begeisterte Elisabeth Breuer gesanglich wie als Schauspielerin.“ Da der Operettenklassiker mit den üblichen „Erwartungshaltungen brach“, überraschte die Linzer Fledermaus insgesamt mit einer „gelungenen Inszenierung.“

Als „freundliche Aufnahme“ mit einem „politischen Frosch“ beschreibt Balduin Sulzer von der Kronen Zeitung die Fledermaus-Premiere. Reinhold G. Moritz, bot in seiner Rolle als Justizbeamter Frosch, der “fabelhaft unterhaltsam blödelnd die politische Gegenwart kommentierte, zweifellos die lustigste Szenen des Abends.“ Lob gibt es auch für die „erstklassige Damenriege mit Elisabeth Breuer (Adele), Sonja Gornik (Rosalinde), Katerina Hebelkova (Prinz Orlofsky) sowie Martina Fender (Ida), die sich „stimmlich wie optisch“ in das Geschehen perfekt einfügten. Allen voran „glänzte das effektkundige Bruckner Orchester unter dem vitalen Dirigat Marc Reibels, das in der Gestaltung von Tempo, Dynamik, Klangfarbe und Artikulation die Bewunderung der Zuhörerschaft zu erregen vermochte.“ „Eine Freude fürs Auge“ boten zudem die Kostüme von Yashi Tabassomi.

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Nachlese - Komödie im Dunkeln



Am 7. Dezember 2013 feierte Peter Shaffers Komödie im Dunkeln in den Linzer Kammerspielen eine äußert vergnügliche Premiere, bei der im Dunkeln so manche Wahrheit ans Licht gekommen ist. Hier die Pressestimmen dazu:

Philipp Wagenhofer vom Neuen Volksblatt beschreibt die Inszenierung als ein „Tiki-Taka komischer Gags“. In der „belachten Inszenierung“ von Regisseur Peter Wittenberg, die von Verwechslungen nur so strotzt, wird durch „Schein und Sein, Lug und Trug […] ein Feuerwerk an treffendem Slapstick entzündet.“ Besonders hervorzuheben ist die Leistung des „starken Ensembles, das dem Regisseur zur Verfügung steht.“ Die beiden Hauptdarsteller Jenny Weichert und Christian Manuel Oliveira überzeugen mit „akrobatischen, halsbrecherischen Verrenkungen“ und „Glaubwürdigkeit“ in ihren Darbietungen im Dunkeln. Lob gibt es auch für die anderen beteiligten Schauspieler, die auf je unterschiedliche Art und Weise ihre Rolle zum Besten geben. „Besonderes Licht sei auf Bettina Buchholz als Miss Furnival gerichtet, die als gläubige, dem Teufel Alkohol anheimfallende Jungfer einige Facetten zu bieten hat.“

Als „flotte eineinhalb Stunden mit Situationskomik und Slapstick“ beschreibt Silvia Nagl von den OÖ Nachrichten die „vergnügliche Premiere“. Auch der „Anspruch, das Publikum zum Lachen zu bringen, ist geglückt.“ Nagl ist ebenfalls von der außerordentlichen Leistung des Ensembles begeistert. „Diese Inszenierung von Peter Wittenberg fordert das Darstellerteam mit koordinativen Kunstfertigkeiten und lässt es damit brillieren.“ Damit verweist Nagl insbesondere auf die akrobatische Leistung von Jenny Weichert, die „punktgenau mit dem Hinterteil auf der von hinten auf sie zufliegenden Matratze landet und damit die Treppe hinunterrutscht.“ Auch Christian Manuel Oliveira beweist sein Geschick sich im Dunkeln zu Recht zu finden: „Ein humoristisches und auch choreografisches Gustostückerl ist, wenn er die dem Nachbarn entlehnten Möbel herumschleppt und an den anderen vorbeischummelt.“ Mit „Witz, Können und Spaß an der Sache tapsen, grapschen, stolpern und schrammen die Darsteller nur knapp an fatalen Zusammenstößen und peinlichen Begegnungen vorbei.“

Milli Hornegger von der Kronen Zeitung ist nach der Premiere des Stücks überzeugt, dass es ein „Kassenschlager werden könnte“, denn über die „deftigen Verwirrungen in der Finsternis hat sich das „Premierenpublikum, jedenfalls unüberhörbar gut unterhalten.“ Hornegger hebt in ihrer Kritik ebenfalls die besondere Leistung der DarstellerInnen hervor, „die sich als perfekte KomödiantInnen entpuppen: Bettina Buchholz ist eine anbetungswürdige Miss Furnival, Christian Manuel Oliveira rackert sich als Brindsley in den Komödien-Kosmos […].“ „Manuel Klein bringt zu guter Letzt den Schwank dann noch richtig zum Leuchten.“

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Nachlese - Raus aus dem Haus

Montag, 9. Dezember 2013



Am Samstag, dem 30. November sorgte nach Lynx, der Luchs in der vorherigen Spielsaison, die Premiere der diesjährigen Kinderoper Raus aus dem Haus von dem Linzer Komponisten David Wagner erneut für viel Vergnügen. Davon zeigten sich auch die VertreterInnen der Medien beeindruckt:

Als „echte Kindergarten-Oper“ bezeichnet Michael Wruss von den OÖ Nachrichten die Kinderoper „Raus aus dem Haus“ und verweist damit auf „das Motto „Rein in den Tag“, nach dem Kinder ihren Lebensraum erkunden.“ Als „perfekt umgesetzt“ bezeichnet Michael Wruss die gelungene Inszenierung durch Andrija Repec. Auch die „zauberhaften Bühnenbilder von Angelika Daphne Katzinger, die an aufklappbare Plüsch-Bilderbücher erinnerten, sorgten für Begeisterung. Anhand „altersgemäßer Inhalte werden die Kinder an die Oper herangeführt.“ Die drei Instrumentalisten, „Christine Mayr (Violine), Johann Reiter (Posaune) und Borys Sitarski (Keyboard und Leitung), legten sich gewaltig ins Zeug und schufen dadurch klanglich große Momente.“ Als „großartig“ bezeichnet Wruss auch die Leistung von Cheryl Lichter und Karen Robertson, die „ein perfektes Spiel boten und bezaubernd mit den Kindern interagierten.“

Balduin Sulzer von der Kronen Zeitung schätzt an der neuen Kinderoper „Raus aus dem Haus“, dass die „kleinen Zuhörer erleben, wie man sich singend besonders persönlich ausdrücken kann.“ Die Oper zeigt, dass der Einsatz „hoher und tiefer Töne, lauter und leiser, rhythmisch getanzter und mimisch pointierter Töne“ dazu beiträgt „sich sinnvoll auszudrücken.“ „Die zuhörenden Kleinkinder waren fasziniert und ahmten - oft gekonnt - das Wahrgenommene in Ton und Gestik an Ort und Stelle nach.“ In Kombination mit der Musik, welche von dem „Instrumentalensemble gekonnt umgesetzt wurde“ und für die „Sängerinnen Cheryl Lichter und Karen Robertson einen großen Klang schufen“, ergab sich ein „spürbarer Erfolg.“

Paul Stepanek vom Neuen Volksblatt findet es „richtig, wichtig und verdienstvoll“, dass mit dem Stück „Raus aus dem Haus“, auch „das ganz junge Publikum altersgemäß mit der Oper vertraut gemacht wird.“ Paul Stepanek lobte zudem die „ideenreich und reizvolle Musik“, welche David Wagner zu dem Stück komponierte, „welche von den Instrumentalisten Christine Mayer (Violine), Borys Sitarski (Keyboard) und Johann Reiter (Posaune) ausgezeichnet präsentiert wurde.“ Großen Zuspruch gab es ebenfalls für die Darbietung von Cheryl Lichter und Karen Robertson, „die singen und spielen was das Zeug hält.“ Insgesamt besticht die kindgerechte Inszenierung unter der Regie von Andrija Repec durch „Originalität und Abwechslung“, welche anhand der „fantasievollen Kostüme und dem originell-kauzigen Bühnenbild von Angelika Daphne Katzinger, gekonnt umgesetzt wurde.

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Nachlese - Eine Woche voller Samstage



Am Sonntag, dem 17. November sorgte die Premiere des diesjährigen Märchens und Kinderstücks Eine Woche voller Samstage für viel Vergnügen und Freude. Davon zeigten sich auch die VertreterInnen der Medien beeindruckt:

Milli Hornegger von der Kronen Zeitung bezeichnet es als eine „famose Kinder-Komödie“. Das „entzückende Theaterstück mit einem liebenswerten Sams“ verzaubert das Premierenpublikum im Linzer Landestheater. Besonders begeistert ist sie von Sams-Darstellerin Katharina Wawrik, „die als Sams eine Punktlandung hinlegt und die Herzen der Zuschauer gar nicht wie im Sturm, das war schon eher ein Orkan, erobert.“ Lob gab es auch für Klaus Köhler, der in seiner Darbietung als Herr Taschenbier „alle komödiantischen Trümpfe ausspielt“ und „Slapstick vom Feinsten“ bietet. Auch Angela Waidmann, Joachim Rathke und Bruckneruni-Studenten Oskar-Wolf Meier und Patricia Windhab überzeugen in ihren Rollen.

Als „eine ganz liebe Mischung aus Affe, Schwein und Kind“ bezeichnet Silvia Nagl von den OÖ Nachrichten die die Hauptfigur des Sams. „Katharina Schwarz hat die sowieso sehr nette Geschichte für die Bühne mit viel Charme, Humor, Ideenreichtum und Slapstick umgesetzt.“ Katharina Wawrik in der Rolle des Sams beschreibt Silvia Nagl als „frech, warmherzig, lustig und immer zum Blödeln und Spaßen aufgelegt, der einfach nur zum Abbusseln und Liebhaben ist.“ Als besonders zum Stück passend befindet sie die „farbharmonisch grellbunten Kostüme“ von Cornelia Kraske. Ein „Bravo gibt es auch für Bruckneruni-Student Oskar-Wolf Meier, der als Eisbär den Moonwalk tanzt.“ Insgesamt bietet die Inszenierung „eineinhalb Stunden Vergnügen pur - für alle Altersstufen.“

Laut Melanie Wagenhofer vom Neuen Volksblatt „beschert das Linzer Landestheater mit dem diesjährige Märchen „Eine Woche voller Samstage“ ein köstliches Weihnachtgeschenk.“ Begeisterung gab es vor allem das „mit viel Karton und Mustertapeten ausgestattete Bühnenbild von Georg Lindorfer sowie „grässlichen“ Klamotten von Cornelia Kraske“, welche ein authentisches Revival der 70er Jahre auf der Bühne bescherten. Katharina Wawrik als Sams beschreibt sie als ein „rastloses, kreischendes allesfressendes Springinkerl, das überall dran und drin ist.“ Klaus Köhler überzeugt als Herr Taschenbier ebenfalls mit komödiantischem Talent“ und gemeinsam mit dem Sams eine „herrliche Situationskomik“ auf der Bühne entstehen lässt.

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