Nachlese - Raus aus dem Haus
Montag, 9. Dezember 2013
Am Samstag, dem 30. November sorgte nach Lynx, der Luchs in der vorherigen Spielsaison, die Premiere der diesjährigen Kinderoper Raus aus dem Haus von dem Linzer Komponisten David Wagner erneut für viel Vergnügen. Davon zeigten sich auch die VertreterInnen der Medien beeindruckt:
Als „echte Kindergarten-Oper“ bezeichnet Michael Wruss von den OÖ Nachrichten die Kinderoper „Raus aus dem Haus“ und verweist damit auf „das Motto „Rein in den Tag“, nach dem Kinder ihren Lebensraum erkunden.“ Als „perfekt umgesetzt“ bezeichnet Michael Wruss die gelungene Inszenierung durch Andrija Repec. Auch die „zauberhaften Bühnenbilder von Angelika Daphne Katzinger, die an aufklappbare Plüsch-Bilderbücher erinnerten, sorgten für Begeisterung. Anhand „altersgemäßer Inhalte werden die Kinder an die Oper herangeführt.“ Die drei Instrumentalisten, „Christine Mayr (Violine), Johann Reiter (Posaune) und Borys Sitarski (Keyboard und Leitung), legten sich gewaltig ins Zeug und schufen dadurch klanglich große Momente.“ Als „großartig“ bezeichnet Wruss auch die Leistung von Cheryl Lichter und Karen Robertson, die „ein perfektes Spiel boten und bezaubernd mit den Kindern interagierten.“
Balduin Sulzer von der Kronen Zeitung schätzt an der neuen Kinderoper „Raus aus dem Haus“, dass die „kleinen Zuhörer erleben, wie man sich singend besonders persönlich ausdrücken kann.“ Die Oper zeigt, dass der Einsatz „hoher und tiefer Töne, lauter und leiser, rhythmisch getanzter und mimisch pointierter Töne“ dazu beiträgt „sich sinnvoll auszudrücken.“ „Die zuhörenden Kleinkinder waren fasziniert und ahmten - oft gekonnt - das Wahrgenommene in Ton und Gestik an Ort und Stelle nach.“ In Kombination mit der Musik, welche von dem „Instrumentalensemble gekonnt umgesetzt wurde“ und für die „Sängerinnen Cheryl Lichter und Karen Robertson einen großen Klang schufen“, ergab sich ein „spürbarer Erfolg.“
Paul Stepanek vom Neuen Volksblatt findet es „richtig, wichtig und verdienstvoll“, dass mit dem Stück „Raus aus dem Haus“, auch „das ganz junge Publikum altersgemäß mit der Oper vertraut gemacht wird.“ Paul Stepanek lobte zudem die „ideenreich und reizvolle Musik“, welche David Wagner zu dem Stück komponierte, „welche von den Instrumentalisten Christine Mayer (Violine), Borys Sitarski (Keyboard) und Johann Reiter (Posaune) ausgezeichnet präsentiert wurde.“ Großen Zuspruch gab es ebenfalls für die Darbietung von Cheryl Lichter und Karen Robertson, „die singen und spielen was das Zeug hält.“ Insgesamt besticht die kindgerechte Inszenierung unter der Regie von Andrija Repec durch „Originalität und Abwechslung“, welche anhand der „fantasievollen Kostüme und dem originell-kauzigen Bühnenbild von Angelika Daphne Katzinger, gekonnt umgesetzt wurde.
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Nachlese Die Omama im Apfelbaum
Montag, 2. Januar 2012
„Blendende Kurzweil“, schallt es in den OÖ Nachrichten schon aus der Headline. In seiner Kritik überschlug sich Michael Wruss beinahe vor Komplimenten. In Auszügen: Nicht nur das Stück, sondern „auch die Neuinszenierung durch ein junges Team“ sei herausragend. Jan Hax Halama ziehe durch ein „bilderbuchreifes Bühnenbild voller Phantasie und geschickter Tricks“ Groß und Klein in den Bann. Regisseur Markus Tschubert habe die Geschichte „mit vielen liebevoll erarbeiteten Details versehen“, „perfekte Personenführung“. „Auch musikalisch war es ein Vergnügen“ – Marc Reibel leitete das Bruckner Orchester „geschickt“, dieses spielte mit „viel Witz und großem Engagement“. Martha Hirschmann landete als Andi „einen Volltreffer“. Karen Robertson darf „ihre ganze komödiantische Kunst ausleben und auch stimmlich begeistert“. Krönender Schluss: „Eine Produktion, auf die man stolz sein darf und die in vielem die Uraufführung an der Wiener Staatsoper übertrifft! Also unbedingt ansehen!“
Als Neujahrsaufruf „die Phantasie im Neuen Jahr fest durchgehen zu lassen“, hat Norbert Trawöger in der OÖ Krone die Kinderoper verstanden. „Martha Hirschmann ist die pfiffige Idealbesetzung“, Karen Robertson eine „Omama von raufgreifender Exzentrik“. Jan Hax Halamas „vielseitige“ Kinderbuchbühne spielt alle Stückerln. Das Bruckner Orchester spielt unter Marc Reibel „kompakt und spritzig auf“.
Paul Stepanek stellt im Neuen Volksblatt fest „das Sängerensemble ist motiviert bei der Sache“. Karen Robertson sei „stimmlich wie komödiantisch prächtig“; Cheryl Lichter glänzt mit Koloraturen. Christa Ratzenböck strahle als „Lichtfigur in allen Facetten“. „Ein Spagat zwischen abwechslungsreicher Musik und originellem Bühnenspektakel“.
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