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WELT AUS DEN FUGEN | SPIELZEIT 2018/2019

Dienstag, 20. März 2018

Unter dem Motto WELT AUS DEN FUGEN präsentierte Intendant Hermann Schneider, im Rahmen einer Pressekonferenz und im Beisein von Landeshauptmann und Kulturreferent Mag. Thomas Stelzer, seine dritte Spielzeit am Landestheater Linz.

Das Landestheater Linz zeigt in der Spielzeit 2018/2019, unter dem Intendanten Hermann Schneider, Vorstandsdirektor Uwe Schmitz-Gielsdorf, dem Chefdirigenten Markus Poschner, Schauspieldirektor Stephan Suschke, Tanzdirektorin Mei Hong Lin, der künstlerischen Leiterin der Sparte Junges Theater Nele Neitzke und dem künstlerischen Leiter der Musicalsparte Matthias Davids, 40 Neuproduktionen − darunter sieben Uraufführungen, zwei deutschsprachige Erstaufführungen, eine europäische und eine österreichische Erstaufführung. Hinzu kommen noch zwei Wiederaufnahmen.

Der Kartenvorverkauf für die Spielzeit 2018/2019 startet am 21. März 2018.



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FÜR IMMER JUNG 2017/2018

Freitag, 3. März 2017

Unter dem Motto FÜR IMMER JUNG präsentierte Intendant Hermann Schneider mit seinem Team im Rahmen einer Pressekonferenz seine zweite Spielzeit. Für Landeshauptmann und Kulturreferent Dr. Josef Pühringer war es die letzte Spielzeitpräsentation des Landestheaters Linz nach 26 Jahren als Kulturreferent des Landes Oberösterreich.



Das Landestheater Linz unter dem Intendanten Hermann Schneider, Vorstandsdirektor Uwe Schmitz-Gielsdorf, dem designierten Chefdirigenten Markus Poschner, Schauspieldirektor Stephan Suschke, Tanzdirektorin Mei Hong Lin, der künstlerischen Leiterin der Sparte Junges Theater Nele Neitzke und dem künstlerischen Leiter der Musicalsparte Matthias Davids zeigt in der Spielzeit 2017/2018 37 Neuproduktionen − darunter fünf Uraufführungen, sechs österreichische Erstaufführungen und eine deutschsprachige Erstaufführung. Hinzu kommen noch sechs Wiederaufnahmen.



Der Kartenvorverkauf für die Spielzeit 2017/2018 startet am 6. März 2017.

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Nachlese - Die Fledermaus

Freitag, 20. Dezember 2013



Vergangenen Samstag, am 14. Dezember 2013 feierte die Neuproduktion von Johann Strauß’ Fledermaus in einer modernen sowie politisch brisanten Inszenierung Premiere im Linzer Musiktheater. So wurde die Fledermaus von den Medien rezipiert:

Michael Wruss von den Oberösterreichischen Nachrichten bezeichnet die „Linzer Fledermaus“ als eine „modernisierte Inszenierung“, die vor allem durch die „kreativen Comedy-Kostüme“ besticht. „Musikalisch herausragend“ empfand Wruss die Leistung des Ensembles. Allen voran Katerina Hebelkova, die „einen brillanten Orlofsky sang“ und damit als „Star des Abends“ galt, sowie Elisabeth Breuer, die als Adele beeindruckte. „Sie verstand es perfekt, ihre beiden Arien musikalisch und gestalterisch zu inszenieren.“ Auch die Männer wussten an diesem Abend zu überzeugen, vor allem Iurie Ciobanu, der „einen höchst ordentlichen Alfred mimte“ und Reinhold G. Moritz, der in seiner Rolle als „Frosch einen blendenden Auftritt“ hinlegte. Lob gab es ebenso für das „gut besetzte übrige Ensemble, den Chor und die effektvolle Musik“ unter der Leitung von Dirigent Marc Reibel.

Als „musikalisch gut gelungen“ beschreibt Paul Stepanek vom Neuen Volksblatt die Fledermaus-Neuinszenierung am Linzer Musiktheater. Die „ausgezeichnete“ Leistung des Chors sowie die Musiker des Bruckner Orchesters lassen „Johann Strauß’ Musik nuanciert hochleben.“ Insbesondere die Leistung des „ambitionierten Ensembles“ wird besonders hervorgehoben. Vor allem Katerina Hebelkova sticht durch ihre „bühnenbeherrschenden Auftritte, die Champagner-Atmosphäre prickeln lassen“ hervor. Auch Elisabeth Breuer überzeugt als „spielfreudige Linzerische Adele“, ebenso Matthäus Schmidlechner, der einen „stimmlich wie komödiantisch sattelfesten Eisenstein“ mimt.

Wiltrud Hackl vom Standard beschreibt die Linzer Fledermaus-Inszenierung als „mutig“, da diese „ein durchaus aktuelles Porträt der österreichischen Seele“ darstellt. Die „bissig-komische Handlung“ kommt vor allem durch den großartigen Justizbeamten Frosch, der auf dem Punkt und komisch Regierungsbildung und Swap-Affäre kommentiert“, zur Geltung. Als „stimmlich-gesanglich herausragender und strenger Prinz“ brilliert Katerina Hebelkova in ihrer Rolle als Prinz Orlofsky. Ebenso „begeisterte Elisabeth Breuer gesanglich wie als Schauspielerin.“ Da der Operettenklassiker mit den üblichen „Erwartungshaltungen brach“, überraschte die Linzer Fledermaus insgesamt mit einer „gelungenen Inszenierung.“

Als „freundliche Aufnahme“ mit einem „politischen Frosch“ beschreibt Balduin Sulzer von der Kronen Zeitung die Fledermaus-Premiere. Reinhold G. Moritz, bot in seiner Rolle als Justizbeamter Frosch, der “fabelhaft unterhaltsam blödelnd die politische Gegenwart kommentierte, zweifellos die lustigste Szenen des Abends.“ Lob gibt es auch für die „erstklassige Damenriege mit Elisabeth Breuer (Adele), Sonja Gornik (Rosalinde), Katerina Hebelkova (Prinz Orlofsky) sowie Martina Fender (Ida), die sich „stimmlich wie optisch“ in das Geschehen perfekt einfügten. Allen voran „glänzte das effektkundige Bruckner Orchester unter dem vitalen Dirigat Marc Reibels, das in der Gestaltung von Tempo, Dynamik, Klangfarbe und Artikulation die Bewunderung der Zuhörerschaft zu erregen vermochte.“ „Eine Freude fürs Auge“ boten zudem die Kostüme von Yashi Tabassomi.

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Nachlese Pariser Leben

Dienstag, 30. Oktober 2012

In Paris müsste man sein! Mit seinem 1866 entstandenen Pariser Leben hat Jacques Offenbach eine vergnügliche, heiter-frivole Operette geschaffen, die vor Fantasie geradezu strotzt. Der richtige Stoff für die quirlige Regisseurin Adriana Altaras, wohlbekannt aus ihrer erfolgreichen Inszenierung von Rossinis La Cenerentola, die in der Saison 2010/11 am Landestheater lief. 450 Kostüme, Walzer, Tyrolienne, Galopp, Can-Can  - in Linz müsste man sein! - hieß es bei der Premiere von Pariser Leben am 27. Oktober:

Michael Wruss entdeckte für die OÖN „packende Gags“. Adriana Altaras habe versucht „diese Komödie schwungvoll zu inszenieren, was auch weitgehend geglückt ist“, so seine Einschätzung. „Marc Reibel fand mit dem flott musizierenden Bruckner Orchester den idealen Tonfall.“ Das Ensemble bezeichnet er als „sehr stimmig agierend“ und hebt Horst Lamnek als „optisch und sängerisch optimal besetzt“ hervor. Frauke Schäfer passe „als seine Gattin ideal dazu.“ Iurie Ciobanu gab einen „gewieften Gardefeu“, Matthäus Schmidlechner überzeugte „mit feiner Komödiantik“, Katerina Hebelkova war „eine Luxusbesetzung“, die „stimmlich mehr als erfreuen“ konnte. „Das tat auch Elisabeth Breuer als quicklebendige, blitzsauber in alle Höhen singende Gabrielle.“ Auch Sven Hjörleifsson mache „stimmlich und darstellerisch sehr gute Figur.“ „Viel Applaus.“

„Heißblütiges Pariser Leben“ titelt Balduin Sulzer in der OÖ Krone. „Ein Sonderlob“ hat er für „die unterhaltsamen choreografischen Elemente“ Stephan Brauers übrig. „Die Inszenierung von Adriana Altaras war um einschlägige Effekte nie verlegen.“ Auch das Bühnenbild Marcel Kellers und die Kostüme von Nina Lepilina „fanden vorbehaltlos Gefallen“. „Auf hohem Niveau verlief die musikalische Arbeit.“ Dirigent Marc Reibel „garantierte technische Qualität und schmissige Lebendigkeit“. „Glanzvoll“ der Chor, „stimmig musizierend“ Akkordeonistin Manuela Kloibmüller. „Aus den hochqualifizierten Vokalsolisten“ erwähnt Sulzer: Frauke Schäfer, Katerina Hebelkova, Elisabeth Breuer, Horst Lamnek, Iurie Ciobanu, Matthäus Schmidlechner und Günter Rainer.

„Gelungene Premiere“ kündigt sich der Tenor von Georg Höfers Besprechung schon im Vorspann an. Er schreibt im neuen Volksblatt vom „bewundernswertem Engagement aller Mitwirkenden, die mit Humor und Können einen gelungenen Abend garantieren.“ „Regisseurin Adriana Altaras überraschte durch gelungene Einfälle und ein durchgehaltenes Tempo.“ „Sehr amüsant: Iurie Ciobanu und Matthäus Schmidlechner“. „Metella, ..., war bei Katerina Hebelkova in besten Händen“. „Sehr beweglich und souverän: Horst Lamnek.“ „Frauke Schäfer stand ihm in nichts nach.“ Elisabeth Breuer: „Reizend in jeder Hinsicht.“ Der Chor: „Mit Liebe und Können bei der Sache.“ Marc Reibel am Pult des „animierten Bruckner Orchesters“ „fand den richtigen Rhythmus für die Musik Offenbachs.“

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Preview Pariser Leben

Dienstag, 23. Oktober 2012

Vive la France!
Mit seinem 1866 entstandenen Pariser Leben hat Jacques Offenbach eine vergnügliche, heiter-frivole Operette geschaffen, die vor Fantasie geradezu überbordet. Der richtige Stoff für die quirlige Regisseurin Adriana Altaras, wohlbekannt aus ihrer erfolgreichen Inszenierung von Rossinis La Cenerentola, die in der Saison 2010/11 am Landestheater lief. „Ich bin ein Offenbach Fan“, outet sie sich beim Presseinformationsgespräch im Großen Haus. Er sei „anarchisch und benimmt sich, als ob er die Operette auf die Schippe nimmt“, beschreibt sie ihre Offenbach-Rezeption. Immerhin gilt Offenbach ja als Gründer des Genres Operette. Dass er „frech mit dem Genre spielt“, mache seine Werke mitunter „frischer als manche Wiener Operette“, geht Dramaturgin Julia Zirkler d’accord. Was man von ihrer Inszenierung erwarten solle? „Ich brauche Baguettes auf der Bühne und einen Eiffelturm!“ Es reize die Regisseurin, sich mit der Frage zu beschäftigen, „wie man Opern und Operetten in die heutige Zeit überträgt“.

Bei Pariser Leben ist dabei auch die neue Textfassung von Wolfgang Böhmer sehr hilfreich, die sehr geistreich und humorvoll sei. Die Anzüglichkeiten sind nach wie vor dabei. Allerdings gäbe es „keine Nackten auf der Bühne - was wir alle sehr bedauern“, scherzt Altaras. Selbstverständlich ließe sich Erotik aber auch anders zeigen. Wir sind gespannt! Premiere am Landestheater ist am Samstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr im Großen Haus.

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Operetten Premiere - Gräfin Mariza

Mittwoch, 2. November 2011



Die schwungvolle Tanz-Operette unter der Regie von Olivier Tambosi fand großen Anklang beim Premieren-Publikum. Emmerich Kalmans beliebter Gassenhauer wurde in seiner Entstehungszeit 1924 belassen und kurzerhand in einen Rahmen à la „Theater im Theater“ gesetzt. Presse und Publikum waren jedenfalls begeistert:

Schon im Vorspann der OÖ Nachrichten formuliert der gestrenge Michael Wruss: „gelungene Neuinszenierung“. Weiters attestiert er Olivier Tambosi habe sein Konzept „minutiös geplant“ und „diese Perfektion bühnenwirksam“ umgesetzt. Es gäbe „keine inszenatorischen Durchhänger“. Andreas Wilkens’ Bühne sei eine „liebevoll gestaltete und höchst aufwändige“. Sein Schlusswort: „Eine Aufführung, deren Besuch sich wirklich lohnt, was auch der stürmische Applaus belegen mag.“

Darin stimmte Balduin Sulzer ein und nannte mit „Reicher Schlussapplaus für diese „Tanz-Operette“ in der OÖ Kronen Zeitung das Kind bereits im Vorspann beim Namen. Bühne, Kostüme und Choreografie seien seiner Meinung nach „originell und einfallsreich“. „Sehr schwungvoll ... und packend“, das Bruckner Orchester unter Marc Reibel. Gesanglich konnte „Tineke Van Ingelgem punkten“, dazu die „bezaubernde Soubrette Elseabeth Breuer“. „Umwerfend in seiner Komödiantik Erich Josef Langwiesner“.

Offensichtlich inspiriert von der Inszenierung versuchte sich Christine Grubauer im Neuen Volksblatt mit den Worten „Gräfin Mariza weckte Hoffnungen ein Publikumsrenner zu werden“ als Wahrsagerin. Ihre Lobsalbungen im kurzen stakkato zusammengefasst: „frische Einfälle, intensive Melodien, rhythmische Verve, publikumswirksame Mischung aus Humor und Sentiment, Zeitkritik und Persiflage“. Kurz gesagt: „szenischer Einfallsreichtum und geistreich gewürzte Dramaturgie“. Aus dem Ensemble hob sie Tineke Van Ingelgem heraus, die eine „elegante Gräfin Mariza“ sei und deren „stimmliche Qualitäten aufhorchen“ ließen.

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